Fachgerechte Reduktion befallener Nägel, Hygieneberatung und Therapiebegleitung – ehrlich, professionell, in der Breite.
Nagelpilz – medizinisch Onychomykose – ist eine der häufigsten Nagelerkrankungen überhaupt. Etwa jeder fünfte Erwachsene ist betroffen, bei Personen über 65 sogar jeder dritte. Die Infektion wird durch Fadenpilze (Dermatophyten) verursacht, die sich im warmen, feuchten Milieu besonders wohl fühlen.
Ohne passende Therapie kann sich der Befall langsam ausbreiten und alle Zehennägel befallen. Je früher Sie handeln, desto besser die Prognose – darum lohnt sich eine frühzeitige podologische Beurteilung.
Nicht jede Nagelveränderung ist Pilz. Ähnlich aussehen können Nageltrauma, Nagelpsoriasis oder bakterielle Infektionen. Eine ärztliche Abklärung schafft Klarheit.
Die Podologie ersetzt keine ärztliche Therapie – aber sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der erfolgreichen Nagelpilz-Behandlung.
Mit Fräser und Skalpell werden verdickte, befallene Nagelschichten schonend abgetragen. Das reduziert die Pilzlast, verringert Druckschmerz und ermöglicht es, dass medikamentöse Behandlungen (Lacke, Tinkturen) besser wirken können.
Wir beraten Sie umfassend zur Vorbeugung einer Reinfektion: Schuhdesinfektion, Sockenwahl, Verhalten in Schwimmbädern und der richtige Umgang mit betroffenen Nägeln im Alltag – konkret und umsetzbar.
Nagelpilz erfordert Geduld – die Therapie dauert oft 6–12 Monate. Wir dokumentieren den Verlauf, passen die Behandlung an und motivieren Sie über die gesamte Therapiedauer hinweg.
Was Sie bei Ihrem Termin in unserer Praxis in Basel-Breite erwartet.
Wir klären: Welche Nägel sind betroffen, seit wann, welche Beschwerden bestehen? Vorerkrankungen (z.B. Diabetes) und bisherige Behandlungsversuche werden besprochen.
Fachgerechtes Kürzen, Ausdünnen und Glätten der betroffenen Nägel. Entfernung von lockerem Material und sorgfältige Kantenbearbeitung zur Druckentlastung.
Sie erhalten konkrete Empfehlungen: Füsse richtig trocknen, Socken täglich wechseln, Schuhe desinfizieren, Badeschlappen im Hallenbad – alles, was Reinfektion verhindert.
Regelmässige Kontrollen in mehrwöchigen Abständen begleiten den Verlauf. Falls eine ärztliche Therapie läuft, stimmen wir uns auf die Gesamtbehandlung ab.

Ja, in den meisten Fällen. Podologie allein kann Nagelpilz nicht heilen. Für eine vollständige Heilung ist in der Regel eine ärztlich verordnete antimykotische Therapie notwendig – als Nagellack, Tinktur oder in schweren Fällen als Tabletten.
Unsere Aufgabe als Podologin ist es, die Behandlung optimal zu unterstützen: Wir reduzieren befallenes Nagelmaterial, damit Medikamente besser wirken. Wir beraten zur Hygiene und begleiten den Heilungsverlauf. Gemeinsam mit Ihrem Arzt bilden wir ein Team für die bestmögliche Therapie.
Wann sollten Sie ärztlich abklären lassen? Bei mehreren betroffenen Nägeln, starkem Befall, Schmerzen, Rötung oder Entzündungszeichen – und besonders bei Diabetes oder Durchblutungsstörungen. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob ein Arztbesuch nötig ist.
Klare Preise, keine versteckten Kosten. Die passende Behandlungsdauer besprechen wir bei Ihrem Ersttermin.
Geeignet bei leichtem bis mittlerem Befall oder zur regelmässigen Verlaufspflege. Fokus auf Reduktion, Glätten und Hygieneberatung.
Bei mehreren betroffenen Nägeln, starker Verdickung oder zusätzlichen Problemstellen. Intensive Beratung und individueller Hygiene-Plan.
Bei ärztlicher Verordnung werden podologische Nagelpilz-Behandlungen in vielen Fällen von der Grundversicherung übernommen. Dies betrifft besonders häufig Patientinnen und Patienten mit Diabetes oder anderen medizinischen Indikationen.
Ob und wie viel übernommen wird, hängt von Ihrer Franchise und Ihrem Selbstbehalt ab. Klären Sie die Kostenübernahme am besten vorab mit Ihrer Krankenkasse. Wir unterstützen Sie gerne bei der Zusammenstellung der nötigen Unterlagen.
Bei erhöhtem Risiko ist professionelle, schonende Nagelpflege besonders wichtig – um Verletzungen zu vermeiden und Druckstellen früh zu erkennen.
Schweiss, enge Schuhe und Mikrotraumen erhöhen das Nagelpilz-Risiko. Podologie hilft, Nägel und Belastungssituationen besser zu managen.
Wenn die Selbstpflege schwerer fällt oder Nägel stark verdicken, ist sichere medizinische Fusspflege besonders entlastend.
Nagelpilz ist hartnäckig – nicht weil Sie etwas falsch machen, sondern weil Nägel langsam wachsen und Reinfektionen schnell passieren. Mit der richtigen Routine können Sie das Rückfallrisiko deutlich senken.
Eine Entlastung – weniger Druck durch verdickte Nägel – ist oft direkt nach der ersten Behandlung spürbar. Eine sichtbare Normalisierung des Nagels dauert jedoch Monate, da Zehennägel 12–18 Monate für das vollständige Nachwachsen brauchen. Die podologische Begleitung erfolgt alle 4–6 Wochen.
Meist nein. Podologie unterstützt durch Reduktion, Pflege und Hygieneberatung – das ist ein wichtiger Teil der Behandlung. Für eine wirksame Heilung ist häufig zusätzlich eine ärztliche Abklärung und antimykotische Therapie (Lack oder Tabletten) nötig. Am besten wirkt die Kombination beider Ansätze.
Bei VitaPedes kostet die Nagelpilz-Behandlung 90 CHF (30 Min.) und die Komplexbehandlung 120 CHF (60 Min.). Die passende Dauer hängt von Befall und Anzahl betroffener Nägel ab. Bei ärztlicher Verordnung ist oft eine Kostenübernahme durch die Grundversicherung möglich. Alle Preise auf unserer Preisseite.
Oft ja – bei ärztlicher Verordnung. Besonders bei Risikogruppen wie Diabetikerinnen und Diabetikern ist eine Kostenübernahme durch die Grundversicherung häufig möglich. Ob und wie viel übernommen wird, hängt von Ihrer Franchise und Ihrem Selbstbehalt ab.
In der Regel ist die Behandlung gut verträglich. Bei sehr verdickten Nägeln oder empfindlichen Stellen kann es etwas unangenehm sein – wir arbeiten dann besonders vorsichtig und passen die Behandlung individuell an.
Im Frühstadium können frei verkäufliche Antipilz-Lacke helfen. Bei fortgeschrittenem Befall reichen diese Mittel jedoch selten aus. Eine professionelle Reduktion des befallenen Nagelmaterials verbessert die Wirksamkeit jeder Therapie erheblich. Unser Rat: Lassen Sie den Pilz frühzeitig beurteilen.
Badeschlappen in Schwimmbädern und Duschen tragen. Füsse sorgfältig abtrocknen – besonders zwischen den Zehen. Socken täglich wechseln, atmungsaktive Schuhe tragen und Schuhe regelmässig desinfizieren. Nagelwerkzeuge nicht teilen. Bei Fusspilz frühzeitig handeln, da er auf die Nägel übergreifen kann.
Nicht zwingend. Sie können zuerst zu uns kommen – wir beurteilen den Befund und sagen Ihnen ehrlich, ob eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist. Bei starkem Befall, Schmerzen oder Risikofaktoren (z.B. Diabetes) empfehlen wir jedoch eine ärztliche Diagnostik.
Lassen Sie Ihre Nägel professionell beurteilen – wir beraten Sie ehrlich und begleiten Sie durch die gesamte Behandlung.
VitaPedes Podologie · Froburgstrasse 25, 4052 Basel (Breite) · Sofia Papagiannopoulou, Podologin EFZ